Die
weiblichen Fortpflanzungsorgane bilden Eizellen und ernähren
sie im Fall einer Befruchtung.
Schamlippen
und Klitoris
sind die äußeren Genitalien der Frau. Die beiden großen
Schamlippen bilden eine dicke Hautfalte, die nach hinten in den
Damm übergeht und nach vorne in die gut gepolsterte Haut
über dem Schambein: den Venushügel. Zwischen den großen
Schamlippen liegen die kleinen . Im vorderen Teil bilden sie eine
Einheit und bedecken schützend die empfindliche Klitoris.
Im hinteren Teil münden sie in den Scheidendamm.
Bei einem
jungen Mädchen ist der Scheideneingang fast völlig verschlossen
durch das Jungfernhäutchen (Hymen). Das Jungfernhäutchen
ist eine sehr dünne, durchlöcherte Schleimhautfalte
am Scheidenausgang. Es wird beim ersten Geschlechtsakt durchstoßen,
diesen Vorgang nennt man Entjungferung.
So, wie sich
während der Pubertät körperliche und seelische
Veränderungen einstellen, geschieht dies bei der Frau nocheinmal
während des sogenannten Klimakteriums, auch Wechseljahre
genannt. Normalerweise
setzen sie zwischen dem 45. und 55. Lebensjahr ein. Das veränderte
seelische Befinden in dieser Zeit, das sich oft Anspannung und
Belastung niederschlägt, hängt eng mit körperlichen
Veränderungen zusammen. Die Abnahme der Geschlechtshormone
und das Aussetzen der Monatsblutung sind häufig von Symptomen
wie Hitzewallungen, Reizbarkeit, Müdigkeit und Depressionen
begleitet. Dieser Zustand hält einige Monate oder sogar Jahre
an. Medizinische Hormonersatzbehandlungen können das Allgemeinbefinden
verbessern, sind aber - ähnlich wie die Antibabypille - aufgrund
eines angenommenen Krebsrisikos umstritten.
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